Schröpftherapie

Bei der Schröpftherapie wird mittels Schröpfgläsern, in denen ein Unterdruck erzeugt wird, eine Ausleitung von Schadstoffen 
über die Haut angestrebt.

Deshalb wird es zu den Hautreizmethoden gerechnet. Ziel des Schröpfens ist es, die Selbstheilungskräfte des Organismus 
zu stärken bzw. in Gang zu setzen.

Man unterscheidet grundsätzlich drei Schröpfmethoden:

  • das unblutige (trockene) Schröpfen

  • die Schröpfmassage

  • das blutige (nasse) Schröpfen

Trockenes Schröpfen dient der Kräftigung einer Stoffwechselfunktion in Reflexzone und Haut sowie der Krampflösung. 
Beim blutigen Schröpfen werden an bestimmten schmerzhaften Stellen des Rückens kleine Mengen gestauten Blutes entzogen, 
was oft zur Behebung chronischer, therapieresistenter Rückenschmerzen führt. Diese Methode des Schröpfens darf nur in einer 
Arztpraxis durchgeführt werden.

Bei folgenden Beschwerden kann Schröpfen Linderung bringen:

  • Erkältung

  • Verdauungsprobleme

  • rheumatische Erkrankungen

  • Entzündung der Harnwege, Zyklusstörungen

  • Grippe, Asthma bronchiale, Bronchialkatharr

  • Halsschmerzen

  • Migräne und Kopfschmerzen

  • Kreislaufstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen

Schröpfen richtig angewendet ist unschädlich und löst auch keine ungünstigen Nebenwirkungen aus. 
Die Erfolge sind beeindruckend und zeigen sich rasch, denn der Körper reagiert auf das Schröpfen am richtigen Ort innerhalb von Stunden.

Das Schröpfen ist keine alles heilende Therapie. Aber oft wird die gezielte Anwendung des Schröpfens allein ausreichen, 
die Störungen zur Norm zurückzuführen. In anderen Fällen kann das Schröpfen neben weiteren bewährten Methoden und dem 
Einsatz wirksamer Medikamente eine wesentliche unterstützende Rolle spielen oder den Verbrauch an Medikamenten reduzieren.

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